Sie befinden sich hier: Natur, Blüte & Obst - Naturraum - Marsch - Der Obstmarschenweg
Das Natureum Niederelbe an der Ostemündung
Kehdinger Küstenschiffahrtsmuseum
Hansehafen in Stade
Kirche in Grünendeich
Der Gräfenhof - Das Rathaus in Jork

Der Obstmarschenweg führt auf einer Länge von etwa 100 km durch die Urlaubsregion und verbindet verbindet zahlreiche Orte, die entlang der Marschlandschaft im Elbe-Urstromtal entstanden sind. Vor allem während der Blütezeit im Frühjahr oder während der Obsternte im Herbst, wenn allerorten erntefrisches Obst angeboten wird, ist diese Route eine Reise wert.

Am Wegesrand liegen viele traditionelle Obsthöfe und zahlreiche wunderschön renovierte Fachwerkhäuser. In den Hofladen, die vielerorts direkt am Obstmarscherweg liegen, werden zur Erntezeit vor allem Äpfel, Kirschen sowie weiteres Obst, aber auch Apfelsaft, Apfelkuchen und sogar Apfelchips angeboten. Manch ein Hofladen hat sich inzwischen zum gemütlichen Café gemausert. Entlang des Obstmarschenweges gibt es außerdem Betriebe der "Regionalen Esskultur", die zu einer kulinarischen Pause einladen.

Der Obstmarschenweg ist zwischen Balje im Norden der Urlaubsregion und der Hamburger Landesgrenze im Süden mit einem einheitlichen Logo gekennzeichnet und kann neben den kulinarischen Genüssen auch mit zahlreichen kulturellen Highlights aufwarten. Entlang der Strecke befinden sich beispielsweise das Natureum Niederelbe, das Kehdinger Küstenschiffahrtsmuseum mit dem angeschlossenen maritimen Spaziergang durch Wischhafen oder das Klinkerwerk Rusch - die letzte von ehemals über 100 Ziegeleien an der Niederelbe mit einem von Hand mit Kohle befeuerten Ringofen.
In der Hansestadt Stade lockt die historische Innenstadt, und in Hollern, Steinkirchen, Mittelnkirchen und Jork erfreuen wunderschöne Kirchen und prächtige Fachwerkhäuser den Besucher. In Jork erzählt zudem das Museum Altes Land die Geschichte des Alten Landes und des Obstanbaus.

Der "Obstmarschenweg" entstand übrigens aus einem Preisausschreiben, das Mitte der vergangenen Jahrhunderts vom  Bund der Niederelbischen Obstbauern e.V.  als "allgemeine Fremdenverkehrswerbung" und zur "Steigerung der Bekanntheit des größten geschlossenen Obstanbaugebietes in Deutschland" augelobt wurde.