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Auf dem Elbdeich
An der Lühe
Ein Küken im Gras
Ebbe an der Hahnöfer Binnenelbe

Auf 70 Kilometern zwischen Hamburg und der Ostemündung erstrecken sich die Marschgebiete der Urlaubsregion entlang der Elbe. Sie entstanden durch den Einfluss der Gezeiten des Flusses, dem Wechsel zwischen Überflutung und Trockenfallen nach der letzten Eiszeit. Durch die Ablagerung von mitgeführtem Material während der Überflutungen entstanden flache Landstriche ohne natürliche Erhebungen.

Die heutige Marschenlandschaft im Alten Land am Elbstrom erhielt ihr typisches Gesicht erst durch die Eindeichung. Diese Maßnahme zur Landgewinnung erfordert aber auch eine kontinuierliche Entwässerung der Marschen z. B. durch Grabensysteme oder sogenannte Wettern.

Die fruchtbaren Böden der Marsch werden besonders im Kerngebiet der Urlaubsregion, rund um Jork und Steinkirchen, für den Obstanbau genutzt. Auch flussabwärts finden sich Obstplantagen. Hier dominieren jedoch ausgedehnte Grünlandflächen, auf denen sich natürliche Biotope und große Vogelbrutgebiete entwickelt haben, die zum Teil zu international bedeutenden Naturschutzgebieten erklärt wurden.

Der Obstmarschenweg verknüpft zwischen der Hamburger Landesgrenze und dem Cuxland die wichtigsten Orte in diesem einmaligen Naturraum. Entlang des Obstmarschenweges finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnisse, die das Alte Land am Elbstrom prägen und unverwechselbar machen.