Der Begriff Geest hat seinen Ursprung im Niederdeutschen und bedeutet "unfruchtbares, trockenes, hochgelegenes Land". Die Namensgebung ist zurückzuführen auf die von den Gletschern der Eiszeit abgelagerten Sande, die für die landwirtschaftliche Nutzung der Geestgebiete in der Vergangenheit eine gewisse Einschränkung bedeuteten.
Die leicht wellige, hügelige, weite Geestlandschaft entstand vor ca. 200.000 Jahren während der Saale-Eiszeit durch den Vorstoß der Gletscher aus Skandinavien, die Sand, Kies und Geröll in der Region aufschütteten. Nach dem Abschmelzen der Gletscher hinterließen sie ihre Fracht als sogenannte Grundmoräne.
Diese Ablagerungen kann man noch heute in der Landschaft finden, zum Beispiel in Form von Findlingen jeglicher Größe, Form und Farbe. Ihre Geschichte erzählen sie spannend aufbereitet unter anderem im "Garten der Steine" in Harsefeld, einem lohnenden Ausflugsziel für die ganze Familie.



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