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Wer das Kehdinger Hochmoor erleben möchte, sollte im Moorkieker Platz nehmen. Der Moorkieker, eine Moor-Eisenbahn, fährt Touristen, Schulklassen und Naturfreunde durch das Hochmoor in Drochtersen-Aschhorn. Viele Stationen macht die kleine Lok auf ihrer vier Kilometer langen Fahrt, in der die Zugreisenden einiges über die Entstehungsgeschichte des Moores lernen.

In der 4.000 Hektar großen Moorlandschaft befindet sich noch eine der sehr seltenen, wenig veränderten Hochmoorflächen. Zwei bis drei Stunden tuckert die grüne Lok durchs Aschhorner Moor, vorbei an Schilfgras, Torfernte und Tümpeln. Der Moorkieker macht auf seiner Fahrt immer wieder Station. Auf Holzbohlenwegen geht es dann zu Fuß durchs Moor.

Seltene Pflanzen, wie Scheiden-Wollgras, schmalblättriges Wollgras, die fleischfressende Pflanze Sonnentau, Besenheide, Krähenbeeren und Moorlilien, findet man auf diesem äußerst sauren und mineralstoffarmen Moorboden. Von April bis Oktober tourt der Moorkieker durch das Moor.

Wann der Moorkieker im Jahr 2012 zu seinen gemächlichen Fahrten durch die einzigartige Weite des Kehdinger Moores aufbricht, erfahren Sie hier auf der Internetseite des Moorkiekers