Die Entstehung dieses außergewöhnlichen Obstgartens ist neben dem milden Klima vor allem den erfahrenen holländischen Entwässerungs- und Deichbauern zu verdanken, die im 12. Jahrhundert das Marschland entlang der Elbe kultivierten und damit die unwirtliche Sumpflandschaft fruchtbar machten.
Aus diesem neugeschaffenen Land, das als "Olland" bezeichnet wurde, leitete sich dann der Name "Altes Land" ab. Auf einer Strecke von 35 Kilometern entlang der Elbe von Stade bis nach Hamburg bestimmt hier Obst das Bild dieser Gegend. Besonders die Äpfel und die Kirschen haben das Alte Land geprägt.
Der Obstbau hat in der Region entlang der Elbmarschen seit über 600 Jahren Tradition. Urkundlich nachweisbar ist der Obstanbau bis ins Jahr 1320. Der Apfelanbau nimmt mit rund 90 Prozent der Anbaufläche die wichtigste Rolle ein, aber auch Kirschen, Birnen oder Zwetschgen runden das fruchtige Angebot ab. Heute ist der Obstbau ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region.





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